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Geschichte

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Jubiläumsjahr 2012 - Anhalt feiert 800 jähriges Bestehen

http://www.anhalt800.de/

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Vor 800 Jahren entstand das Land ANHALT, eine der ältesten Kulturregionen Deutschlands. Bereits im 14. Jahrhundert kann der Übergang des Namens ANHALT, auf die Herrschaft und den Namen der Familie der Askanier festgestellt werden. Diese Entwicklung war mit Ende des 16. Jahrhunderts abgeschlossen und das in seinen Grenzen festumrissene Gebiet mit ANHALT verbunden. Vom Land ANHALT sind geschichtlich, bedeutungsvolle und richtungweisende Impulse ausgegangen.

Burg Anhalt

 

Ein Teil des Namens des heutigen Bundeslandes Sachsen-Anhalt und der Name eines bedeutenden Adelsgeschlechts leiten sich von der Burg ANHALT ab. Die Burg ANHALT war im Mittelalter eine der größten Burganlagen im gesamten Harzgebiet und ist ein Ort, der für dieses Land im wahrsten Sinne des

Wortes prägend war.

Ausgehend vom Ort der Burg ANHALT entwickelte sich die Herrschaft zur Dynastie und zuletzt zur Fläche des Landes. Sie befindet sich in der Gemarkung Harzgerode auf dem Großen Hausberg - etwa 150 Meter

über dem Selketal und rund fünf Kilometer flußabwärts von Mägdesprung.

 

Die Region ANHALT befindet sich zwischen Harz und Mittleren Elbtal bis zu den Ausläufern des Flämings. Die ehemaligen Residenzstädte Dessau-Roßlau, Bernburg, Köthen, Zerbst, Coswig, Harzgerode und Ballenstedt haben in den vergangenen Jahrhunderten die Entwicklung des Landes maßgeblich geprägt. Die Fürsten von ANHALT haben über Jahrhunderte hinweg das kulturelle, geisteswissenschaftliche und wirtschaftliche Leben entwickelt. Es wurde enormer Einfluss auf die deutsche und europäische Geschic

hte genommen. Noch heute begegnen wir den Zeugnissen dieser kulturhistorischen, architektonischen, medizinischen, sprachlichen und künstlerischen Epoche. Die Geschichte Anhalts haben die Menschen weit über die Grenzen Anhalts auf vielfältigste Weise bekannt gemacht, sei es in der Rechtssprechung, Philosophie, Religion, Musik, Literatur, Landschaft und Kunst .

 

Im Jahr 2012 feiert die Region ANHALT - die im Bundesland Sachsen-Anhalt verankert ist - ihren 800. Geburtstag. Harzgerode gehört als einstige Residenzstadt Anhalts dazu und ist ein bedeutender Teil davon. Die Harzämter Harzgerode und Güntersberge waren die Stammlande der Dynastie und damit Symbole der traditionellen Herrschaft des Hauses ANHALT.

 

 

Siedlungsgeschichtlich reicht das Alter der meisten Ortsteile mehr als 1.000 Jahre zurück. Wurde Harzgerode 994 erstmalig erwähnt, so Siptenfelde bereits im Jahre 936.

 

Jüngster Ortsteil ist Alexisbad,  vor 200 Jahren von Herzog Alexius als Kurbad  gegründet. Architektur und Ortsplanung gehen auf den Architekten Karl Friedrich Schinkel zurück. Bekanntester Kurgast war 1820 Carl Maria von Weber.

Güntersberge und Harzgerode besaßen Stadtrecht.

Die meisten der Ortsteile gehörten während der überwiegenden Zeit zum Herzogtum Anhalt. In und um Harzgerode, Silberhütte, Mägdesprung, Straßberg und Neudorf wurde über Jahrhunderte  Bergbau betrieben, ebenso waren Hüttenwerke ansässig.

 

Heute noch liegen im Gebiet der Stadt viele Schächte. Erlebt werden kann die Bergbaugeschichte heute noch in der Grube Glasebach im Ortsteil Straßberg.

 

Aber auch das Schloss in Harzgerode sowie die Burgruinen der Burg Anhalt (zwischen Harzgerode und Mägdesprung) und der Güntersburg (beim Ortsteil Güntersberge) zeugen vom Ursprung der Region mit einer wechselvollen Geschichte.