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Schielo Geschichte + Literatur

 

1430   Erste urkundliche Erwähnung Schielos.
1546

 

Anlage eines fürstlich anhaltischen Vorwerks auf dem Gelände des wüst gefallenen Ortes, das zum Ausgangspunkt eines neuen Dorfes wird.

 

1558 Bau einer St. Georg geweihten Kirche.
1608

 

Salbuch: Der Ort zählt außer dem Vorwerk 40 Grundstücke.

 

1668 Salbuch: 37 besetzte und drei wüste Hausstellen.
1735

 

Salbuch: 66 Grundstücke, außerdem Vorwerk und Schäferei.

 

1905 Bau einer Tuberkuloseheilstätte.
1909

 

Auflösung der Domäne. Aus dem "Korbmacherdorf" wird ein Bauerndorf.

 

1976 Neubau der Kirche.
2009

 

Gründung der Einheitsgemeinde Harzgerode.

 

 

Literaturhinweise

 

Denkschrift zum 50-jährigen Bestehen der Heilstätte Schielo im Ostharz 1905-1955, 1955

 

Klocke, Fritz:

„Dampfmaschineneinsatz“ und „Von den Korbmachern des Unterharzes“.

In: Fritz Klocke, Ein Leben für die Volkskunde, Halle 1998

 

Klocke, Fritz:

Ein Wohnstallhaus in Schielo.

In: Fritz Klocke, Bauen, Wohnen und Wirtschaften, Halle 2001

 

Kiehl, Ernst:

Schielo, ein kleines Dorf im Unterharz, Geschichte und Gedichte.

In: Allgemeiner Harz-Berg-Kalender für das Jahr 2007, Clausthal-Zellerfeld 2006



Kiehl, Ernst:

Die Volksmusik im Harz und im Harzvorland, Bd. I 1987, Bd. II 1992

Darin sind Abschnitte über Dankerode, Neudorf und Schielo enthalten.

 

Börner, Karl-Heinz

Harzgeröder Aufruhr 1767

Harzgeroder Hefte 5, 2011

 

Börner, Karl-Heinz

Die Ämter Harzgerode und Güntersberge

zwischen Reformation und Dreißigjährigem Krieg

Harzgeröder Hefte 10 2017

ISBN 978-3942975-19-3