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Bekanntmachung zur Verwendung von Fördermitteln

Leader / CLLD in Sachsen Anhalt

Einrichtung eines Regionalzentrums im Schloss

 

Leader / CLLD in Sachsen Anhalt - Einrichtung eines Regionalzentrums im Schloss


Das im Stadtzentrum Harzgerode gelegene denkmalgeschützte Renaissance-Schloss ist ein markantes Wahrzeichen von historischer Bedeutung. Das Schloss selbst wurde in den letzten Jahren aufwendig über die Städtebauförderung saniert. Es ist beabsichtigt, ein Regionalzentrum im Westflügel einzurichten; ein entscheidender Bestandteil hier  für soll eine touristische Erlebnisausstellung sein. Um die Erlebnisausstellung später mit Leben füllen zu können, soll als erster Schritt eine entsprechende Konzeption/Machbarkeitsstudie  erarbeitet werden. Hierfür hat die Stadt einen Antrag auf  Förderung an das Landesverwaltungsamt gerichtet - konkret wurde eine Zuwendung über LEADER/CLLD beantragt. Inzwischen liegt der Zuwendungsbescheid vor; dieser sieht eine 80%-ige Förderung vor. Für die vorgesehene Konzepterarbeitung bedeutet das in Zahlen; 16.000,-- € Fördermittel und 7.621,50 € Eigenmittel der Stadt. Die Erarbeitung der Konzeption für die touristische Erlebnisausstellung soll der zielorientierten Umsetzung der späteren Ausstellung dienen. Sie soll die Identifikation mit der Heimatregion erleichtern und das Zusammengehörigkeitsgefühl aller Ortschaften der Stadt Harzgerode fördern. Sie soll später den Touristen als Anlaufstelle dienen, um Informationen über die Region und die Sehenswürdigkeiten der Stadt erhalten. Für das kommende Jahr soll ein Förderantrag für die Einrichtung  der Erlebnisausstellung beim Landesverwaltungsamt eingereicht werden. Auch hier soll dann die Zuwendung über LEADER/CLLD beantragt werden.

 

 

 

 

Die Stadt Harzgerode plant, im kommenden Jahr im Ortsteil Güntersberge die Stützmauer an der B242 entlang der Siptenfelder Straße zu sanieren.

Dies soll mit Mitteln aus der Dorferneuerung und Eigenmitteln der Stadt Harzgerode erfolgen. Über das Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten in Halberstadt wurde bereits ein rechtsverbindlicher Zuwendungsbescheid an die Stadt übergeben. Aus diesem geht hervor, dass 75% der zuwendungsfähigen Bruttogesamtkosten gefördert werden. Aufgrund des anstehenden  Vergabeverfahrens können an dieser Stelle keine konkreten Zahlen genannt werden. Die vorhandene Mauer befindet sich seit Jahren in einem sehr schlechten Zustand; vor ca. 5 Jahren musste bereits eine partielle Notreparatur erfolgen.

Es ist vorgesehen, die Mauer auf ein zu errichtendes Fundament mit entsprechender Frostschutzschicht zu gründen. Zur Hangsicherung werden Winkelstützelemente in das Erdreich getrieben und mit Beton verfüllt; diese werden mit Natursteinen verblendet. Die Ausführung lässt sich mit der Mauer unterhalb des Schlösschens vergleichen. Die Natursteinverblendung kommt zur Ausführung, da sie für Güntersberge gemäß des Dorferneuerungsplanes, welcher seinerzeit durch den Stadtrat bestätigt wurde, ortstypisch ist. Als Mauerkrone ist geschalter Stahlbeton vorgesehen. Die Mauerkrone erhält als Absturzsicherung ein Geländer von 1,20 m Höhe. Die Umsetzung der Maßnahme soll ab kommendem Frühjahr erfolgen; als Bauzeit sind ca. 4 Monate geplant.

 

Eine weitere Dorferneuerungsmaßnahme im kommenden Jahr ist der Ausbau und die Gestaltung der kommunalen Straße "Zechenfeld" im Ortsteil Straßberg. Auch hierfür liegt bereits der Zuwendungsbescheid in Höhe von 75% der zuwendungsfähigen Bruttogesamtkosten vor. Da  für diese Maßnahme ebenfalls ein Vergabeverfahren durchgeführt werden wird, können auch hier keine konkreten Zahlen genannt werden. Die Straße selbst ist eine der letzten  nicht ausgebauten Straßen im OT Straßberg. Diese ist seit Jahren oberflächenmäßig in einem sehr schlechten Ausbauzustand. Im Rahmen der Dorferneuerung ist nunmehr der grundhafte  Ausbau vorgesehen. Das bedeutet, es soll ein Regenwasserkanal verlegt werden, es soll ein Wendehammer für mehrachsige Fahrzeuge hergestellt werden, es sollen in den Randbereichen der Straße zwei Ruhezonen eingerichtet werden und es soll die Straßenoberfläche mittels Asphalt hergestellt werden. Weiterhin sollen entlang der Straße Stellflächen für PKW angelegt  werden; diese werden mit Betonrechteckpflaster hergestellt. Um das Vorhaben in der geplanten Ausbaubreite realisieren zu können, macht sich auch der Grunderwerb von Teilflächen erforderlich. Als naturnaher Aspekt ist die Pflanzung mehrerer Bäume vorgesehen. Als Bauzeit werden für das Vorhaben ca. 5 Monate angesetzt - beginnend im Frühjahr nächsten Jahres.

 

Ansprechpartber: Frau Schoch
Amt: Bau- und Ordnungsverwaltung
Telefon: 039484 / 7476 - 405
E-Mail: